Ein Kirchenstand denkt nach…

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Begegnungszentrum (Foto: Lukas P. Huber)
Der Kirchenstand hat sich Ende August zu einer Retraite in Rüdlingen getroffen. Mit Moderator Hans Jörg Fehle zusammen schaute er zurück. Er war beeindruckt von dem, was er sah. Und wie's weitergehen soll, das wurde auch klarer.
Lukas P. Huber,
Retraite, das hiess für den Kirchenstand dreierlei: zurückschauen auf die letzten Jahre, feststellen, wo wir heute stehen, uns überlegen, was unsere Schwerpunkte sein sollen in der nächsten Amtsdauer, das heisst von Mitte 2015 bis Mitte 2019.

Erstaunt – und erfreut – waren wir beim Zurückschauen auf die letzten Jahre. Als Lukas Huber Pfarrer 2010 sein Amt angetreten hatte, regte er im Kirchenstand an, uns zu überlegen, in welche Richtung wir uns bewegen wollten für die kommende Zeit. Bei acht vorgegebenen Themen konnte damals jeder im Kirchenstand angeben, wo auf einer Skala von eins bis zehn, die Kirchgemeinde Löhningen-Guntmadingen nach seiner Einschätzung steht und wo wir in, sagen wir, fünf Jahren stehen sollten.

Nun, vier Jahre später, hat sich das Leben in der Kirchgemeinde genau in die Richtung bewegt, die wir 2010 gewünscht hatten: weg vom pfarrzentrierten Arbeiten hin zu einer Kirchgemeinde, in der die Gaben von vielen Menschen zum Zug kommen; neben der Orgel- vermehrt populäre Musik; stärkere Entwicklung von Angeboten für Kinder, Jugendliche und Familien.

An der Retraite letzten Monat war für uns klar, dass wir diese grundsätzliche Richtung der Entwicklung beibehalten wollen; Konsolidierung nennt man das gemeinhin.

Daneben haben uns drei Themen beschäftigt im Hinblick auf die Amtsdauer 2015–19:

• Im Kirchenstand wird es in den kommenden Jahren Wechsel geben. Diese personelle Veränderungen wollen wir sorgfältig angehen.

• Das Jugendprojekt (zusammen mit der Kirchgemeinde Beringen) soll verankert werden. Wie das Jugendprojekt längerfristig finanziert werden soll, müssen wir uns ebenfalls sorgfältig überlegen.

• Wir möchten künftig Glaubenskurse (und/oder Eheseminare) anbieten.

Neue Angebote – speziell Kurse und Seminare – sind nur möglich, wenn die Arbeit auf mehr Schultern verteilt werden kann. Der Kirchenstand hat darum beschlossen, dass vor allem Gabriela Tanner und Lukas Huber sich in den nächsten Monaten überlegen, wie sich in ihrem bisherigen Engagement für die Kirchgemeinde Luft verschaffen wollen, um Neues anpacken zu können. Wir sind sehr gespannt auf die nächsten Jahre!