Taufe und Kindersegnung

Die Taufe ist ein sichtbares Zeichen der Liebe Gottes. Sie weist auf Jesus Christus hin, der gesagt hat: „Mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf Erden. Darum geht hin und macht zu Jüngern alle Völker: Tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.“ (Matth. 28, 18-20)
Taufe

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Taufkerze —  2009

Taufkerze: 2009

Das Ja zu Gott In der Taufe geben wir spürbar und sichtbar das JA Gottes zu uns Menschen weiter. Gottes Liebe geht all unserem Bemühen voraus. (1. Joh. 4, 19) Gleichzeitig ruft uns die Taufe zur persönlichen Nachfolge Jesu, zum JA des Glaubens. Sie macht uns zu Gliedern der weltweiten Kirche.
Taufe ist Gabe und Aufgabe, Geschenk und Einladung zugleich.
Das Taufversprechen Jugendliche und Erwachsene, die sich taufen lassen, sagen damit aus: Ich möchte mit meinem Leben Jesus Christus gehören. Er hat mich erlöst und mich zu einem Kind Gottes gemacht.
Bei der Taufe von Kleinkindern übernehmen Eltern, Paten und die Gemeinde das Versprechen, mit bestem Wissen und Gewissen darauf hin zu wirken, dass das Kind einmal von Herzen sagen kann: „Danke, dass ihr mich getauft habt; ich möchte mit Christus und als Teil seiner Gemeinde leben.“
Dazu wollen alle Angebote, die unsere Kirchgemeinde Kindern und Jugendlichen, aber auch Eltern bietet, eine konkrete Hilfe sein.
Taufe im Gottesdienst Taufen finden im Gottesdienst statt. In unserer Kirchgemeinde gibt es keine speziellen Tauf- und Segnungssonntage, doch ist auch nicht jeder Gottesdienst dafür geeignet. Mögliche Tauftermine sowie Sinn und Ablauf der Taufe werden in einem Taufbesuch durch unseren Pfarrer oder Parrerin besprochen. Jede Taufe wird im Taufregister der Kirchgemeinde eingetragen.
Eine Alternative: Kindersegnung Wer es seinem Kind überlassen möchte, die Taufe selber und bewusst zu begehren, wenn es älter wird, dem bietet unsere evangelische Landeskirche eine gute Alternative: Die Kindersegnung.
Im Gottesdienst danken wir für das Kind und segnen es. Dabei wird jedoch kein Wasser verwendet. Eltern und Paten sind aktiv beteiligt, wie bei der Taufe. Das Kind selber hat durch die fehlende Taufe keine Nachteile oder Hindernisse auf seinem weiteren Weg. Aber es hat die Chance, später einmal mit einer ganz bewusst begehrten Taufe seinen Glauben fest zu machen. Viele erleben diesen Bekenntnisakt dann als wichtigen und stärkenden Glaubensschritt.
Die Vorbereitung zur Kindersegnung entspricht derjenigen zur Taufe.
Gut zu wissen Die Mitgliedschaft in der Evangelischen Kirchgemeinde ist unabhängig von der Taufe. D.h. Mitglied wird Ihr Kind nicht durch die Taufe, sondern durch Ihren Entschluss bei der Geburt: Ich möchte, dass mein Kind evangelisch ist.
Die Taufe ist an kein bestimmtes Alter gebunden.
Die Taufe ist ein einmaliges Gnadenzeichen Gottes.
Mindestens ein Elternteil muss Mitglied der evangelischen Landeskirche sein.
Pate kann werden, wer einer christlichen Konfession angehört.
Es braucht mindestens zwei Taufzeugen; eine/r davon muss derjenigen Kirche angehören, welche die Taufe vollzieht.
Evangelische und katholische Kirche anerkennen ihre Taufe gegenseitig.

Was ist zu tun? Melden Sie sich bei Pfarrehepaar Stettler und machen Sie ein Taufgespräch (bei Ihnen zu Hause!) und den Tauftermin ab.
Telefon Pfarramt: 052 681 12 42
Autor: Hanna Stettler     bereitgestellt: 29.06.2009