Hochzeit in Buchthalen

Bei der kirchlichen Trauung versprechen sich Mann und Frau vor Gottes Angesicht ihre Ehe in Liebe und Verantwortung zu führen.

Der Segen Gottes wird ihnen für den nun gemeinsamen Lebensweg zugesprochen.
 —  meine bilder rosmarie husy

In unseren menschlichen Bindungen spüren wir die Unverfügbarkeit der Liebe, sie ergreift uns und zieht sich auch zeitweise zurück. Sie bleibt als göttliches Geschenk unberechenbar und entzieht sich der Machbarkeit.
Wir sind angewiesen auf das Geschehen der Liebe, das wir dann aber achtsam und respektvoll fördern, hüten und bewahren können.
Mit anderen Menschen können wir die Freude über eine neue Bindung teilen und dankbar annehmen.

Im Horizont der uns von Gott geschenkten Liebe ist auch unsere Bindungsliebe begründet und aufgehoben. Wir können uns bewusst in diesen heiligen Raum hinein begeben und uns berühren und erfüllen lassen.
Die partnerschaftliche Liebe kann sich bei der Geburt von Kindern weiten und die ganze Familie umfassen. Die Kraft der Entfaltung ist ihr aber schon innewohnend und eine zusätzliche Kostbarkeit.
Die gottesdienstliche Feier würdigt die Tiefe der ehelichen Verbindung indem wir uns auf Gott als Geber beziehen.

Voraussetzung ist die standesamtliche Trauung. Braut oder Bräutigam sollten der evang.-reformierten Kirche angehören. Eine oekumenische Trauung ist bei gemischtkonfessionellen Paaren möglich.
Autor: Rosmarie Husy     bereitgestellt: 29.06.2010