Tagebuch zum Jugendlager in Holland vom 11. - 17.Juli

Bald ist es soweit. Nächsten Samstag geht es los nach Holland. 8 Jugendliche gehen mit Priska Rauber (Sozialdiakonin Neuhausen) und Armin Elser (Leiter Fachstelle für Kind und Jugend) gehen nach Holland ins Jugendlager.
Täglich möchten wir den Daheimgebliebenen berichten wie es uns geht und was wir machen.
Lasst euch überraschen.
Landeswappen Holland

Landeswappen Holland

Unsere Jugendherberge

Unsere Jugendherberge

Landeswappen Holland

Landeswappen Holland

Sonntag 11. Juli Heute morgen sind wir in Egmond am See angekommen. die Fahrt ist gut verlaufen und wir sind bereits um 08.30 Uhr bei der Jugendherberge angkommen.
leider können wie die Zimmer erst um 15.00 Uhr beziehen, daher entschlossen wir uns zuerst an den Strand zu gehen.
Heute Abend werden wir zusammen den WM - Final schauen, in dem ja auch die Nationalmannschaft von Holland steht. Sollte Holland weltmeister werden, wird hier sicher einiges los sein. Soweit mal erste Infos aus Holland.
Das Wetter ist wunderbar. Wir hatten heute ca. 32° und das Wasser war ca. 24°. So war das Baden am Strand eine richtige Abkühlung. Nun wünsche ich allen Daheimgebliebenen einen schönen Abend. Bis morgen.
Montag 12. Juli Auch der zweite Tag ist rum. Leider mit sehr viel Regen.
Am Morgen war das Wetter soweit noch gut, aber gegen 12.00 Uhr fing es an in Strömen zu regnen. Das Foto mit dem Fahrrad ist nicht gestellt, nein, es wurde heute aufgenommen. Eigentlich wollten wir auf die Insel Texel, jedoch durch den Regen entschieden wir uns, dass wir morgen (Dienstag) gehen. So fuhren wir ins kleine Städchen Volendamm. Ein kleines aber sehr schönes Städchen am Eiselmeer. Das Städchen hat eine alte Geschichte mit der Herstellung von Trachten. Heute jedoch werden in Volendamm keine Trachten mehr hergestellt. Nach dem ersten grossen Regen entschieden wir uns. dass wir entweder wieder zurück nach Egmond gehen, der doch Bowlen gehen. Auf die Schnelle fanden wir aber keine geöffnete Bahn. So genossen wir unser gemeinsames Mittagessen in einem Restraurant in Egmond und fuhren danach - inzwischen 15.00 Uhr - in die Jugendherberge zurück und verbrachten den gemeinsamen Rest des Nachmittags gemeinsam mit spielen oder diskutieren. Nach dem Abendessen fuhren wir ins fünf Kilometer entfernte Heiloo und spielte zwei Stunden engagiert Bowling. Jeder oder Jede wollte die oder der Beste sein. Nicht allen gelang es gleich gut. Wieder andere, nach eigenen Aussagen spielt sie selten Bowling, gelagen super Spiele.
Dienstag 13. Juli Ich glaube, dass Wetter bessert sich von Tag zu Tag. Die Insel Texel ist eine wunderbare Dünenlandschaft. Priska Rauber und ich waren uns einig, dass es da aussieht wie auf einer Alp. Grün, hügelig und einfach schön. Auf dieser Insel hat es eine Seehundstation. Dort werden Seehunde aufgenommen, gepflegt und wieder fit für die Wildnis gemacht. Der grosse Teil der Eintrittgelder wird für diese Arbeit verwendet. Heute trafen wir zum ersten Mal persönlich auf Schweizer. Bis anhin haben wir in dieser Region nur Holländer und Deutsche Autos gesehen.
Anschliessen fuhren wir noch zum anderen Ende der kleinen (ca. 28km lang) Insel und dort befindet sich ein bekannter Leuchtturm, den man für 3 Euro auch besichtigen kann. Einzelne bestiegen den Leuchtturm. Die Rückfahrt nach Egmond nutzten alle Teilnehmer um ein bisschen zu schlafen, damit sie am Abend wieder fit sind um Fussball oder Karten zu spielen.
Morgen werden wir nach Rotterdam fahren und dort eine Hafenrundfahrt buchen. ich wünsche allen einen guten Abend und dann einen schönen Mittwoch.
Mittwoch 14. Juli Heute wurde es uns bewusst, dass sich unser Lager bereits gegen Ende bewegt. Morgen ist schon wieder Donnerstag und dies ist der zweitletzte Tag in Holland. Am Freitag geht es schon wieder Richtung nach Hause. Aber zuerst noch die News von heute. Das Frühstück heute fand nicht wie gewohnt um 08.00 Uhr, sondern erst um 08.30 Uhr. Aber die ersten Jugendlichen waren doch schon um acht beim Essen. Heute stand ein ganz spezieller Ausflug auf dem Programm. Nach einer 1 ½ stündigen Fahrt trafen wir in Rotterdam ein. Dort wartete eine Hafenrundfahrt auf dem Programm. Rotterdam ist der grösste Hafen in Europa und der drittgrösste auf der Welt. Nur Singapur und Schanghai sind grösser. Es war eindrücklich wie viele und vor allem wie grosse Schiffe es in diesem Hafen hatte. Wir kamen nicht mehr aus dem Staunen heraus. Ein bisschen heimatliche Gefühle kamen dann aber schon auf. Am Ufer des Hafens hatte es immer wieder Tafeln mit Zahlen von 1004 – 1007. Was sollten diese Zahlen bedeuten, fragten wir uns. Auf der Rundfahrt bekamen wir die Antwort. Es ist die Distanz zwischen dem Ort und des Bodensee’s. Und zwar ist es die Länge des Rheins. 90 Minuten konnten wir bei wunderbarem Wetter auf dem Ausflugsboot staunen.
Rotterdam sei nicht schön um zu shoppen, also entschieden wir uns als Gruppe, dass wir und wieder Richtung Egmond machen, und solange die Sonne noch scheint, den Strand zu nutzen. Dieser Entscheid stellte sich nachher als richtig heraus, da es gegen Abend wieder anfing zu regnen. Aber anscheinend soll sich das Wetter ja noch bessern, so können wir die letzten beiden Tage auf gutes Wetter hoffen.
Eine kleinere Gruppe wollte aber nicht mehr baden. Diese schlossen gingen mit mir nach Alkmaar um noch ein bisschen durch das schmucke Städtchen zu bummeln. Beim wirklichen Bummeln blieb es aber nur solange, bis wir Kleiderläden gesehen haben, die natürlich auch von innen gesehen werden mussten.
Nach dem Abendessen ist wie immer ein gemütliches zusammen sein mit spielen oder quatschen.
Also, bis morgen.
Donnerstag 15. Juli Guten Morgen in die Schweiz. Heute am Donnerstag morgen haben wir unseren Gottesdienst vorbereitet. Thema diese Gottesdienstes ist: lassen wir für etwas alles stehn und liegen? oder doch nicht? was muss passieren, dass wir alles hinter uns lassen? Wenn jemand kommt und sagt: ich habe den genialen Job für dich, gehst du dann mit?
diese Fragen gehen wir heute abend ein bisschen nach. Gerade jetzt (10.45)sind die Jugendlichen daran, den Gottesdienst vorzubereiten und ich habe Zeit, ihnen einige Zeilen zu schreiben. Wettermässig sieht es für heute gut aus.
Nun wünsche ich euch einen schönen Tag.
Am Nachmittag gingn wir zusammen nochmals nach Alkmaar. Ich habe ja gestern schon geschrieben, dass ich vin diesem Ort sehr angetan bin. Darum schreibe ich hier auch nicht mehr. :-). Der Gottesdienst am Abend war ein sehr bewegender Moment. Gerade bei den Fuerbitten haben die Jugendlichen sich Gedanken gemacht und konnten so ihre Sorgen und Bitten formulieren.
Freitag 16. Juli so, heute geht es nach Hause. Am Abend werden wir die zehn Stungen Fahrt wieder antreten. Ich werde morgen Samstag weitere Fotos und Bereicht aufschalten. Heute werden wir und Amsterdam anschauen, und sofern das Wetter so bleibt auch eine Grachtenfahrt machen. Schauen sie doch morgen nochmals rein.
Die Grachtenfahrt haben wir am Freitag sein lassen, da sie doch sehr teuer ist und schon fast an Touristenabzocke grenzt. Aber Amsterdam haben wir doch unsicher gemacht. Jedoch habe ich mir persönlich mehr von dieser Stadt versprochen. Sie war nicht sehenswert, wie mit Leute aus meinem Umfeld versprochen haben.
Am Nachmittag traten wir dann die Heimreise langsam aber sicher an. Im Städchen Gouda machten wir dann noch einen längeren Zwischenhalt.
in den (sehr) frühen Morgenstunden trafen wir müde, aber zufrieden in Neuhausen ein.

An dieser Stelle möchte ich mich bei allen bedanken, die zum Gelingen dieses Lagers beigetragen haben. Allen vor an bei den Jugendlichen und bei Priska Rauber.
Vielleicht bin in einem Jahr.
Zeige Bilderseite: »1« 2 3   vorwärts  
Der Strand
Fotografin Charlotte
Die "Einkaufsstrasse"
Fotografin Anja
eine tote Qualle am Strand
Fotografin Pascale
Fotografin Charlotte Fotografin Anja Fotografin Pascale
Eingang zu Strand
Fotografin Anja
Priska Rauber und Armin Elser mit der Frage: Wohin des Weges
Fotografin Anja
Typische Häuser in Volendamm
Fotografin Anja
Fotografin Anja Fotografin Anja Fotografin Anja
Windmühlen
Fotografin Charlotte
Ein altes Segelboot
Fotografin P. Rauber
Viele solche Bronzefiguren gibt es in Volendamm
Fotografin P. Rauber
Fotografin Charlotte Fotografin P. Rauber Fotografin P. Rauber
Es hat wirklich in Strömen geregnet :-)
Fotografin P. Rauber
so rein richtiges Touristenfoto
Fotografin P. Rauber
Haben die gerade alle getroffen?
Fotografin P. Rauber
Fotografin P. Rauber Fotografin P. Rauber Fotografin P. Rauber
Zeige Bilderseite: »1« 2 3   vorwärts  
Autor: Sonja Tanner     bereitgestellt: 18.07.2010    
aktualisiert mit kirchenweb.ch