«More Power!» in der Kirche Löhningen

Lukas P. Huber,
Lifetime 2017-03-04 Anspiel 02<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>ref-sh.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>3921</div><div class='bid' style='display:none;'>36023</div><div class='usr' style='display:none;'>108</div>

Einen vielseitigen Abend mit einer kraftvollen Band, einer engagierten Predigt und einem ruhigen Ausklang erlebten 80 Teenager und Erwachsene im Lifetime in Löhningen. Er stand unter dem Titel «More Power!»
Der Titel hielt, was er versprach: «More Power!» Der überkonfessionelle Jugendgottesdienst begann mit einem Countdown mit pumpender Musik, die sechsköpfige Band heizte gleich zu Beginn kräftig ein, das Moderationsteam Lara Spörndli und Lena Spörndli führten das Thema ein, schon war man mitten drin im Geschehen.

Nach ein paar modernen Kirchenliedern dann das Anspiel vom Moderationsteam: Die Tochter bringt in der Lehre ihre Leistung nicht, die Mutter stellt sie zu Rede und vor die Wahl: Entweder sie gibt jetzt Vollgas, oder – ja, was genau? Dann der Schnitt: Der reformierte Löhninger Pfarrer Lukas P. Huber fragte das Publikum, wie es weitergehen solle in der Geschichte: Soll die Tochter die Lehre schmeissen oder nicht? Die Mehrheit des Publikums kannte keine Gnade: Sie solle die Lehre schmeissen.

Szene zwei: Die Mutter verfügt ein Auslandaufenthalt und ein enges Coaching eines Berufsberaters. Schnitt zwei: Soll die Tochter zum Beratungsgespräch am nächsten Morgen? Das Publikum war wieder in Absturzlaune: Nein, nicht gehen. So kam es, wie es kommen musste: In der dritten Szene sah man die Tochter schon zum Frühstück rauchen und Bier trinken.

Lukas Huber gab dem Publikum eine zweite Chance: ob es das Anspiel jetzt in eine bessere Richtung führen wolle? Mit etwas gutem Zureden entschied sich die Mehrheit der ungefähr 80 Teenager und Erwachsenen dazu, der Tochter eine bessere Zukunft zu ermöglichen. Die letzte Szene zeigte, wie die Schulleiterin der Tochter die Abschluss-Urkunde «im Rang!» übergab.

Lisi Spörndli vom katholischen Pastoralraum Neuhausen–Hallau nahm das Anspiel in der Predigt auf: Schwierigkeiten seien unvermeidlich im Leben, mehr noch, sie seien Gott-gewollt, damit wir Menschen wachsen und uns entwickeln. In den Schwierigkeiten des Leben, empfahl Lisi Spörndli, solle man sich an Gott wenden und sich von ihm Kraft – «More Power!» – geben lassen.

Diese Kraft konnten die Teenager in einem von drei Vertiefungsposten ausleben: Mit Hanteln galt es, einen Sieger zu erküren; in einem zweiten Posten konnte man für sich beten und sich segnen lassen. Am dritten Posten gab es «Kraftnahrung»: Eine Powerbar mit einem mutmachenden Bibelvers.

Mit Segen und Schlusslied endete der 8. Lifetime, und ein zufriedenes Publikum ging zu Apéro und «Check-in» ins Mesmerhuus.

Der Lifetime ist ein überkonfessioneller Jugendgottesdienst und wird getragen von den reformierten Kirchgemeinden Löhningen–Guntmadingen und Gächlingen, vom katholischen Pastoralraum Neuhausen–Hallau und den Evangelischen Freikirchen Beringen und Hallau.

Die Band bestand aus: Noah Näf (Schlagzeug und Gesang), Andrea Walter (Bass), Dominik Vögeli (E-Piano und Gesang), Valentin Huber (Western-Gitarre und Gesang), Anja Ryser (Gesang) und Stephan Tanner (E-Gitarre und Gesang).

Nächster Lifetime: Samstag, 10. Juni 2017, 19.00 Uhr in der katholischen Kirche Beringen.
Autor: Lukas P. Huber     Bereitgestellt: 08.03.2017    
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