Karfreitagskollekte für Nordirak

Rundschreiben R,
HEKS Soforthilfe im Nordirak —  (Foto: REACH)<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>ref-sh.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>1196</div><div class='bid' style='display:none;'>35841</div><div class='usr' style='display:none;'>330</div>

Mit der Karfreitagskollekte unterstützen die Kirchgemeinden Flüchtlinge und Einheimische im Nordirak. Das Hilfswerk HEKS will mit Gemüse- und Obstanbau die Versorgungslage verbessern und Einkommensmöglichkeiten schaffen.
Die autonome Region Kurdistan ist im Vergleich zum Rest des Landes eine stabile und relativ sichere Gegend, deren Bevölkerung Unternehmergeist und Aufbauwillen zeigt. Hierhin kommen viele Flüchtlinge und intern Vertriebene im Irak, die weder Einkommensmöglichkeiten noch Zugang zu Lebensmitteln haben. Sie bringen aber landwirtschaftliches Know-how mit, das für Kurdistan ein grosses Potential darstellt. Zusammen mit den Einheimischen soll deshalb die Landwirtschaft angekurbelt und die Versorgung mit Lebensmitteln gesichert werden.

Der Gemüseanbau und Obstanbau wird gefördert, wofür Einheimische mit den Zugewanderten zusammenarbeiten. 450 Kleinbauernfamilien mit weniger als drei Hektaren Land in 15 ländlichen Gemeinden beteiligen sich an dem Projekt, das das HEKS im Nordirak, in der kurdischen Region neu aufbaut. Sie werden unterstützt von rund 1'000 Lohnarbeiterinnen und Lohnarbeitern, die während den arbeitsintensiven Phasen eingestellt werden.

Mit unseren Spenden fördert das HEKS die soziale Integration der intern Vertriebenen im Irak und die Verbesserung der Versorgungslage und der landwirtschaftlichen Infrastruktur.

Doris Brodbeck, Beauftragte für Entwicklungszusammenarbeit OeME

www.ref-sh.ch/kollekten
Autor: Doris Brodbeck     Bereitgestellt: 10.03.2017    
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