Familien-Gottesdienst zum Muttertag

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Muttertag2013 (Foto: Ruedi Spörndli)
«Herr, dir in die Hände, sei Anfang und Ende, sei alles gelegt.»

Das Familien-Gottesdienst-Team, dieses Jahr zusammen mit Pfarrer Werner Näf, der Band und den Kindern, gestalteten den Gottesdienst zum Muttertag. Humorvoll, aber eindrücklich zeigten Kinder und Mütter, was Hände alles vermögen.
Barbara Spörndli
Freudig ziehen ein gutes Dutzend Blumen tragende Kinder mit ihren vier Begleiterinnen des Familien-Gottesdienst-Teams in die Kirche ein. Den ersten Teil des Gottesdiensts zum Thema «So viele Hände!» bestreiten mehrheitlich sie, ergänzt durch das erweiterte Familienorchester «Wyss» beim Liederblock.
Mütter und deren Hände sind unzertrennlich miteinander verbundene Themen, das wurde gut sicht- und hörbar in allem Dargebotenen, z. B. im Kinderaufsatz über die gezählten 24 Hände einer Mutter, die sie tagsüber braucht für so viele grosse und kleine Tätigkeiten zum Wohle ihrer Familie, immer aber auch zum Beten und zum Danken. Die Frage, wo denn die Kinder mit ihren Händen ihre Mütter unterstützen könnten, wurde eifrig beantwortet mit „Kochen, Putzen oder Aufräumen“. Auch „Danke sagen“ können sie immer wieder auf verschiedene Weisen, sei es durchs Pflücken und Überbringen eines Wiesenblumenstrausses oder durchs Vortragen eines Dankeslieds oder Gedichts.
Während die Kinder zum Basteln ins Mesmerhuus gehen, leitet Pfarrer Werner Näf mit dem Kanon: «Ausgang und Eingang, Anfang und Ende, liegen bei dir, Herr, füll du uns die Hände» über zu seiner Predigt. Drei wichtige Bewegungen, die er gleich mit allen Gottesdienstbesucherlnnen ausführt, sieht er auch im übertragenen Sinn für unsere Hände: sie sollen abgeben, loslassen können im richtigen Moment; aufnehmen, wenn sie leer sind, z.B. Dankesgaben der Kinder oder Gottes Wort im Gebet und die Hände sollen einander gegeben werden können, sei‘s zum Danken oder eben auch zum Helfen, wie’s im Englischen «give me a hand» heisst.
Wenn keiner da ist, oder ich das Gefühl habe, dass keiner da ist, der mir danke sagt, steht im Psalm 28.2: «Höre mich, wenn ich rufe, wenn ich schreie, wenn ich meine Hände zum Gebet erhebe.» Von Gott kann ich jederzeit Dank erbeten und erhalte ihn auch aus seinen Händen.
Zum Schluss des Gottesdiensts überreichen die zurückgekehrten Kinder ihren Müttern ihre verzierten und mit etwas Süssem bestückten Handabdrücke, nach dem Dank an alle Mitwirkenden und dem Ausgangssegen sind alle zum Aperitif ins Mesmerhuus eingeladen.
Barbara Spörndli
Muttertag2013
14.05.2013
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