Der kleine Hirte erhält das grösste Geschenk
Die Weihnachtsgeschichte mit Held Benjamin und die Lieder des Kindergartens Löhningen waren die Hauptattraktionen des Weihnachts-Familiengottesdienstes vom 22. Dezember 2012. Viele glückliche Gesichter verliessen nachher die Kirche.
Lukas P. Huber; Fotos: Robert Brönnimann,
Das Familiengottesdienst-Team hatte nach einem Jahr ohne richtige Familienweihnachtsfeier beschlossen, dieses Jahr einen Weihnachts-Familiengottesdienst zu gestalten. Dazu schrieb Karin eine Weihnachtsgeschichte, und das Team studierte die Geschichte mit über 20 Kindern aus Löhningen und Guntmadingen ein. Dazu sang der Kindergarten Löhningen vier Lieder.
Der Gottesdienst in der vollen Kirche Löhningen begann mit dem Einzug aller Kinder mit Kerzen in einem wunderbar verzierten Jogurt-Glas. Das Eingangsspiel war zu kurz, bis alle Kinder ihre Kerzen im Chorraum aufgestellt hatten. Dann begrüsste Vreni Neukomm die Gemeinde.
Nach einem Gemeindelied und zwei stark beklatschten Liedern des Kindergartens mit den Kindergärtnerinnen Conny Gysel und Katharina Hunziker erzählte Karin am Mikrophon die Geschichte des kleinen Hirten Benjamin und die Kinder spielten dazu. Der arme Waisenknabe Benjamin will mit den anderen Hirten der Botschaft der Engel folgen, wonach der Erlöser in Bethlehem geboren worden sei. Leider hat er im Unterschied zu den grösseren Hirten kein Geschenk für das Kind in der Krippe. Er hat nur seine Vogelflöte. Als die Hirten das Kind finden, übergeben sie ihm ihre Geschenke. Zudem kommen auch drei Könige mit weiteren Geschenke für den neu geborenen König. Benjamin fällt als Geschenk nur das Spiel auf der Vogelflöte ein; beim Spielen verwandelt es sich in einen richtigen Vogel und lässt sich am Rand der Krippe nieder. Alle staunen ob des Wunders, das geschehen ist.
Wie sich die Hirten wieder auf den Rückweg begegnen, spürt Benjamin einen tiefen Frieden – er merkt, dass er beschenkt worden ist in dieser Nacht.
Die Geschichte wurde abgeschlossen durch das Lied «S'gröschte Gschänk vo de Wiehnacht», vorgetragen vom Kindergarten. Anschliessend nahm Pfarrer Lukas P. Huber das Thema Geschenke auf. Menschen machen anderen Menschen Geschenke machen, und vor allem Kinder erwarten an Weihnachten Geschenke, das deutete er als Eingeständnis, dass unser Leben nicht vollkommen sei. Etwas fehle im Leben; manche Menschen fehle es verzweifelt an Anerkennung, Geld oder Liebe, andere wiederum hätten das Gefühl, dass sie nicht genug zu geben hätten. Der Hirtenbub Benjamin habe genau das Richtige getan, sagte Huber: Er macht sich, genau so wie er ist, auf den Weg zum versprochenen Erlöser, der «Friede auf Erden» bringen werde, wie es die Engel sagen. Dort erlebt Benjamin ein Wunder, das ihm den Frieden bringt: Er ist geliebt, auch wenn er gar nichts zu geben hat. Wer mit diesem Erlöser in der Krippe eine Beziehung aufbaue, erlebe noch heute Wunder, schloss Huber.
Der Kindergarten schloss mit einem Liechtli-Kanon und gab anschliessend Kerzen durch die Reihen, und nach dem Segen konnten sich die Leute vor der Kirche an einem Punsch laben.
Der Gottesdienst in der vollen Kirche Löhningen begann mit dem Einzug aller Kinder mit Kerzen in einem wunderbar verzierten Jogurt-Glas. Das Eingangsspiel war zu kurz, bis alle Kinder ihre Kerzen im Chorraum aufgestellt hatten. Dann begrüsste Vreni Neukomm die Gemeinde.
Nach einem Gemeindelied und zwei stark beklatschten Liedern des Kindergartens mit den Kindergärtnerinnen Conny Gysel und Katharina Hunziker erzählte Karin am Mikrophon die Geschichte des kleinen Hirten Benjamin und die Kinder spielten dazu. Der arme Waisenknabe Benjamin will mit den anderen Hirten der Botschaft der Engel folgen, wonach der Erlöser in Bethlehem geboren worden sei. Leider hat er im Unterschied zu den grösseren Hirten kein Geschenk für das Kind in der Krippe. Er hat nur seine Vogelflöte. Als die Hirten das Kind finden, übergeben sie ihm ihre Geschenke. Zudem kommen auch drei Könige mit weiteren Geschenke für den neu geborenen König. Benjamin fällt als Geschenk nur das Spiel auf der Vogelflöte ein; beim Spielen verwandelt es sich in einen richtigen Vogel und lässt sich am Rand der Krippe nieder. Alle staunen ob des Wunders, das geschehen ist.
Wie sich die Hirten wieder auf den Rückweg begegnen, spürt Benjamin einen tiefen Frieden – er merkt, dass er beschenkt worden ist in dieser Nacht.
Die Geschichte wurde abgeschlossen durch das Lied «S'gröschte Gschänk vo de Wiehnacht», vorgetragen vom Kindergarten. Anschliessend nahm Pfarrer Lukas P. Huber das Thema Geschenke auf. Menschen machen anderen Menschen Geschenke machen, und vor allem Kinder erwarten an Weihnachten Geschenke, das deutete er als Eingeständnis, dass unser Leben nicht vollkommen sei. Etwas fehle im Leben; manche Menschen fehle es verzweifelt an Anerkennung, Geld oder Liebe, andere wiederum hätten das Gefühl, dass sie nicht genug zu geben hätten. Der Hirtenbub Benjamin habe genau das Richtige getan, sagte Huber: Er macht sich, genau so wie er ist, auf den Weg zum versprochenen Erlöser, der «Friede auf Erden» bringen werde, wie es die Engel sagen. Dort erlebt Benjamin ein Wunder, das ihm den Frieden bringt: Er ist geliebt, auch wenn er gar nichts zu geben hat. Wer mit diesem Erlöser in der Krippe eine Beziehung aufbaue, erlebe noch heute Wunder, schloss Huber.
Der Kindergarten schloss mit einem Liechtli-Kanon und gab anschliessend Kerzen durch die Reihen, und nach dem Segen konnten sich die Leute vor der Kirche an einem Punsch laben.
