Schneetreiben am Erntedank
Weisse Weihnachten ist der Traum jeden Kindes. Dass es schon an Erntedank schneite, passte zu diesem, sagen wir, sehr abwechslungsreichen Jahr. Die Löhningerinnen und Guntmadinger liessen sich die Freude nicht nehmen, sie feierten einen farbigen und fröhlichen Familiengottesdienst.
Lukas P. Huber,
Der Familiengottesdienst in der Kirche Löhningen stand unter dem Titel «Der böse Mitschüler». Auf den ersten Blick hatte dieses Motto nicht viel zu tun mit Erntedank, im Verlauf des Gottesdienstes wurde aber der Zusammenhang klar.
Nach dem Einzug der Kinder zum Orgelspiel von Doris Klingler interviewte Karin den Rebbauer Daniel Walter. Es sei wirklich ein herausforderndes Jahr gewesen bis zur Traubenlese, führte Daniel Walter aus, mit dem eiskalten Winter, dem Spätfrost im Mai und dem nassen Sommer. Man könne sich aber auf einen guten Wein mit Jahrgang 2012 freuen, sagte er.
Die SamGo-Band begleitete ein drei Lieder, eines mit Bewegungen, worauf Jana Burri zu selber gemalten Bildern eine Kindergeschichte erzählte von Emma, die abends im Bett der Grossmutter erzählt, dass ihr Mitschüler Lars andere Kinder plagt. Das sei auch der Grund, warum die Eltern an einem Elternabend seien. Aber Lars ist nicht die einzige Sorge von Emma, nun sei auch noch der fremd aussehende Ivan ins Haus neben Lars gezogen; wenn die beiden gemeinsame Sache machten, dann werde alles noch schlimmer. Die Grossmutter möge doch Gott für Emmas Lehrerin und für die ganze Klasse bitten, sagt Emma. Drei Wochen später sitzt die Grossmutter wieder an Emmas Bett. Die Eltern sind zu einem zweiten Elternabend eingeladen worden, aber diesmal, so erzählt Emma, wegen etwas Erfreulichem: Ivan habe sich als guter Schüler entpuppt, der Lars mit den Aufgaben hilft und auch sonst ein Freund geworden sei. Nun müsse Grossmutter unbedingt Gott danken, dass es so gut herausgekommen sei.
Während die Kinder im Mesmerhuus waren, nahm Pfarrer Lukas P. Huber in der Predigt das Thema Angst auf. Das sei nicht nur ein Thema für Kinder, sondern auch für Erwachsene: Angst vor Menschen, vor dem Verlust der Arbeitsstelle oder vor einem verregneten Sommer. Huber zitierte einen Vers aus einem Psalm: «Rufe mich an in der Not, so will ich dich erretten und du sollst mich preisen.» (Psalm 50,15). Er zitierte den Vers nicht nur, sondern liess die Gottesdienst-Besucher(innen) den Vers rezitieren. An Gott glauben bedeute für den Menschen zweierlei: Gott die Angst anvertrauen – worauf Gott antworten werde, wenn auch nicht immer so, wie wir es uns vorstellen -, und Gott danken. Erst mit dem Dank werde ein angstbesetztes Thema abgeschlossen.
Zum Zwischenspiel der Orgel kamen die Kinder zurück. Vreni Neukomm erzählte, was die Kinder im Mesmerhuus gemacht hatten: Sie schrieben und zeichneten Sorgen und Dank auf die beiden Seiten eines Zettels, und banden den Zettel an einen mit Gas gefüllten Ballon. Diese Ballone sollten dann nach dem Gottesdienst in den Himmel steigen. Dazu liess sie einen Ballon an die Kirchendecke fliegen.
Im Schneegestöber wurden nach dem Segen die Ballone losgelassen, und bald waren sie verschwunden. Viele der Gottesdienst-Besucher spazierten anschliessend in den Kleeblatt-Saal zum Erntedank-Zmittag, das von Katharina Walter und einem Team gekocht worden war. Ein würdiger Abschluss dieses Erntedank-Festes.
Nach dem Einzug der Kinder zum Orgelspiel von Doris Klingler interviewte Karin den Rebbauer Daniel Walter. Es sei wirklich ein herausforderndes Jahr gewesen bis zur Traubenlese, führte Daniel Walter aus, mit dem eiskalten Winter, dem Spätfrost im Mai und dem nassen Sommer. Man könne sich aber auf einen guten Wein mit Jahrgang 2012 freuen, sagte er.
Die SamGo-Band begleitete ein drei Lieder, eines mit Bewegungen, worauf Jana Burri zu selber gemalten Bildern eine Kindergeschichte erzählte von Emma, die abends im Bett der Grossmutter erzählt, dass ihr Mitschüler Lars andere Kinder plagt. Das sei auch der Grund, warum die Eltern an einem Elternabend seien. Aber Lars ist nicht die einzige Sorge von Emma, nun sei auch noch der fremd aussehende Ivan ins Haus neben Lars gezogen; wenn die beiden gemeinsame Sache machten, dann werde alles noch schlimmer. Die Grossmutter möge doch Gott für Emmas Lehrerin und für die ganze Klasse bitten, sagt Emma. Drei Wochen später sitzt die Grossmutter wieder an Emmas Bett. Die Eltern sind zu einem zweiten Elternabend eingeladen worden, aber diesmal, so erzählt Emma, wegen etwas Erfreulichem: Ivan habe sich als guter Schüler entpuppt, der Lars mit den Aufgaben hilft und auch sonst ein Freund geworden sei. Nun müsse Grossmutter unbedingt Gott danken, dass es so gut herausgekommen sei.
Während die Kinder im Mesmerhuus waren, nahm Pfarrer Lukas P. Huber in der Predigt das Thema Angst auf. Das sei nicht nur ein Thema für Kinder, sondern auch für Erwachsene: Angst vor Menschen, vor dem Verlust der Arbeitsstelle oder vor einem verregneten Sommer. Huber zitierte einen Vers aus einem Psalm: «Rufe mich an in der Not, so will ich dich erretten und du sollst mich preisen.» (Psalm 50,15). Er zitierte den Vers nicht nur, sondern liess die Gottesdienst-Besucher(innen) den Vers rezitieren. An Gott glauben bedeute für den Menschen zweierlei: Gott die Angst anvertrauen – worauf Gott antworten werde, wenn auch nicht immer so, wie wir es uns vorstellen -, und Gott danken. Erst mit dem Dank werde ein angstbesetztes Thema abgeschlossen.
Zum Zwischenspiel der Orgel kamen die Kinder zurück. Vreni Neukomm erzählte, was die Kinder im Mesmerhuus gemacht hatten: Sie schrieben und zeichneten Sorgen und Dank auf die beiden Seiten eines Zettels, und banden den Zettel an einen mit Gas gefüllten Ballon. Diese Ballone sollten dann nach dem Gottesdienst in den Himmel steigen. Dazu liess sie einen Ballon an die Kirchendecke fliegen.
Im Schneegestöber wurden nach dem Segen die Ballone losgelassen, und bald waren sie verschwunden. Viele der Gottesdienst-Besucher spazierten anschliessend in den Kleeblatt-Saal zum Erntedank-Zmittag, das von Katharina Walter und einem Team gekocht worden war. Ein würdiger Abschluss dieses Erntedank-Festes.
