Feuer speien auf dem Rhein

Lukas P. Huber, lukas.huber@ref-sh.ch
JG-Weidlingsabend Stacheln —  Das gibt Muckis, das gibt warm: David Walter am Stacheln.

JG-Weidlingsabend Stacheln: Das gibt Muckis, das gibt warm: David Walter am Stacheln.

Zu einem gemütlichen Weidlingsabend lud das Team der JG Klettgau. In Erinnerung wird der Abend aber wegen etwas anderem bleiben: wegen eines Feuer-Spei-Wettbewerbs, den sich zwei der JGler auf dem Rhein lieferten. Das Publikum am Rheinufer applaudierte, und die Wachsreste auf den Weidlingen wurden am Ende schön brav weggekratzt.
Perfekter hätte das Wetter gar nicht sein können für einen gemütlichen Weidlingsabend. Um 19 Uhr trafen sich gegen 20 junge Menschen in Beringen, um zusammen nach Schaffhausen zum Lindli zu fahren. Dort wurden zwei Weidlinge flott gemacht. Zuerst wurden die Weidlinge dem Rheinufer entlang bis zum Stemmer getreidelt, sprich an Seilen hochgezogen; nicht alle nahmen die Arbeit allerdings sehr ernst; Team-Mitglied Nils Gerdener etwa liess sich entspannt auf dem Rücken liegend den Rhein hoch ziehen.

Vom Stemmer an wurden zwei starke Männer aktiv. Sie stachelten je einen Weidling rheinaufwärts. Die anderen genossen die langsame Fahrt dem renaturierten Rheinufer entlang in Richtung Büsingen.

Auf der richtigen Höhe angelangt, navigierten die Weidlingschefs die Boote über den Rhein, um punktgenau bei der Petriwiese zu landen; ein dritter Weidling brachte die letzten JGler. Die wasserscheuen JGler hatten in der Zwischenzeit den Grill eingeheizt, und bald hörte man nicht mehr viel vom sanften Rheingurgeln, sondern man vernahm nur noch Schmatzen und Schwatzen.

Nach dem Essen teilte Team-Hauptleiter Felix Hallauer ein paar Gedanken zu einer Geschichte von Jesus, als dieser und seine Freunde in einem Boot in Seenoot gerieten. Warum sie denn Angst hätten, fragte Jesus seine Freunde, er sei doch bei ihnen. So sollten wir in den Stürmen des Lebens keine Angst haben, sondern auf Jesus vertrauen, sagte Hallauer.

Langsam wurde es dunkel, die richtige Zeit für den spektakulärsten Teil des Abends. Während die beiden Weidlingschefs David Walter und Mark Walter zwei Weidlinge gemütlich rheinabwärts nach Schaffhausen gesteuert wurden, lieferten sich Nils Gerdener und Lukas Hallauer einen Feuer-Spei-Wettbewerb.

Das Publikum am Rheinufer war beeindruckt und begeister, und der heisse Wettkampf ging unentschieden aus. Nur der eine Weidling hatte unter dem Feuerspei-Wettbewerb gelitten: Der Bug war voller Wachsflecken von der Fackel. Wie es sich für anständige junge Menschen am Rheinufer gehört, wurde der Weidling mit Bank- und General-Abonnements-Karten vom Wachs befreit, bevor die Mehrheit der JG-ler(innen) in Schaffhausen eine Glacé essen ging.

Die JG Klettgau wird auf Allianzbasis getragen von der Jugendarbeit der Kirchgemeinden Gächlingen–Löhningen/Guntmadingen-Oberhallau sowie der Chrischona-Gemeinden Beringen und Schleitheim, s. http://www.jg-klettgau.ch
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Lukas Hallauer am Feuerspucken auf einem Weidling auf dem Rhein.
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Nils Gerdener freut sich am Lindli auf einen gemütlichen Weidlingsabend.
JG-Weidlingsabend Treideln
Der Traum jedes JG-Leiters: JGler Simon Stamm am Treideln, während das Team-Mitglied Nils Gerdener ...
Lukas Hallauer am Feuerspucken auf einem Weidling auf dem Rhein. Nils Gerdener freut sich am Lindli auf einen gemütlichen Weidlingsabend. Der Traum jedes JG-Leiters: JGler Simon Stamm am Treideln, während das Team-Mitglied Nils Gerdener das Leben geniesst.
JG-Weidlingsabend Stacheln
Das gibt Muckis, das gibt warm: David Walter am Stacheln.
JG-Weidlingsabend Geniessen
Während David Walter stachelte, genossen die anderen das Leben an einem lauen Sommerabend.
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Nils Gerdener am Feuer speien auf einem Weidling im Rhein.
Das gibt Muckis, das gibt warm: David Walter am Stacheln. Während David Walter stachelte, genossen die anderen das Leben an einem lauen Sommerabend. Nils Gerdener am Feuer speien auf einem Weidling im Rhein.
Autor: Lukas P. Huber     Bereitgestellt: 08.07.2012    
aktualisiert mit kirchenweb.ch