Dank an Hans Rudolf Burgherr
Ein dankbarer Hansruedi Burgherr: Es isch groote!
Ein grosser Erfolg wurde die Ausstellung mit Bildern von Hans Rudolf Burgherr im Saal der Steigkirche. Immer mehr rote Punkte wurden verteilt, und mancher sagte, dieses Bild hätte er auch gerne gekauft.
Immer wieder musste er es erzählen, wie er in seiner Jugend und im Militärdienst unzählige Berge auf den verschiedensten Routen bestiegen hat, und es war, wie wenn es erst grad gewesen wäre, denn so lebendig war das alles in seiner Erinnerung. Und so hat er auch all diese Bilder gemalt, die währed drei Wochen von vielen Leuten bestaunt wurden. Manche hatten ihre eigenen Erlebnisse auf einem dieser Berge, und viele Bilder wurden darum gekauft, weil man diese Faszination nicht mehr vergisst. "Faszination Berge" - so hiess auch der Titel der Ausstellung, die schon bei der Vernissage so viele Menschen anlockte, dass man im Saal fast keinen Platz mehr hatte. Da war man froh um die offene Schiebetür zur Kirche, wo zur Eröffung als wunderbar besinnliche Einstimmung die Alphornspielerin Lisa Stoll aus Wilchingen ihrem grossen Instrument feine Töne entlockte. Aber auch sonst passte die Ausstellung zur Kirche, denn in den Religionen und in der Bibel spielen die Berge eine grosse Rolle. In vielen Kulturen sind die Berge heilig und der unnahbare Sitz der Götter, im Alten Testament bekommt Moses das Wort Gottes auf dem Berg Sinai, und im neuen Testament verkündet Jesus in seiner Bergpredigt die gute Botschaft. Heute hat der Mensch all diese Berge erobert, aber immer noch suchen Bergsteiger in diesen oft übermenschlichen Herausforderungen an der Grenze von Himmel und Erde die Begegnung mit ihren eigenen Grenzen, und davon erzählte an einem Abend Hermann Berie, der es gewagt hat, den höchsten Berg der Welt zu besteigen. Und die Zuhörer dieses Vortrags haben fast ein wenig mitgelitten und waren davon tief beeindruckt.
Sensationell war auch das Ergebnis der Ausstellung. Ursprünglich wollte Hansruedi Burgherr einen Teil des Erlöses an ein gutes Werk spenden, schliesslich aber überliess er seinen gesamten Gewinn an ein Projekt, über das Yvette Padovan, Kindergärtnerin im Neubrunn, informierte und ein paar Bilder und Objekte zeigte. Sie begegnete auf einer Reise einem Ehepaar in Madagskar, das eine Kinderkrippe aufbaute, um die Kinder von alleinerziehenden Müttern von der Strasse zu holen und in einem geschützten Rahmen zu betreuen. Dafür engagiert sie sich seither, und sie hat auch ihre Sportferien dazu benutzt, um die Leiterinnen dieser Krippe weiterzubilden. Die Begeisterung über dieses Engangement hat viele zum Spenden animiert, auch Lisa Stoll hat spontan auf ihre Gage verzichtet, und Hansruedi Burgherr konnte schliesslich 5680 Fr. auf ihr Konto überweisen. So bleibt schliesslich einfach ein grosses Danke, und wir freuen uns schon auf die Bilder aus Madagaskar.