s konflager isch eifach de hammer gsie ;)
Konflager 2011 Jenga: Jenga kann man auch anders spielen.
Ein abenteuerliches Konflager verbrachten 13 Teenager der Kirchgemeinde Löhningen–Guntmadingen in Flumserberg. «Gegen jede Regel» lautete das Thema, abwechslungsreich das Programm, das die fünf Erwachsenen vorbereitet hatten. Das Protokoll von Christoph Walter.
Am Samstag kamen wir um 16.00 Uhr an. Die Mädchen mussten sich noch absprechen, wer mit wem im Zimmer schläft und wo. Dann durften wir in unsere Zimmer und konnten uns einrichten. Als wir das getan hatten, klingelte die Glocke. Das hiess, dass wir uns versammeln mussten. Wir spielten das Spiel «Kennenlernen». Jeder musste sich mit drei Sätzen vorstellen. Zwei Sätze waren richtig und einer falsch. Der Nachbar musste dann erraten, was falsch war.
Als das fertig war, gingen wir auf den Sportplatz und spielten Frisbee. Danach gingen wir wieder zu unserer Hütte zurück. Danach gab es Nachtessen. Unsere Köchinnen kochten sehr gut. Es gab Spaghetti.
Nachher hatten wir Freizeit. Es folgte das Abendprogramm. Danach gab es Dessert. Der Abend endete mit der Abendliturgie. Um 22:00 Uhr mussten wir uns bettfertig machen.
Sonntag
Am Morgen wurden wir mit Musik geweckt. Vor dem Frühstück dankten wir für das Essen und danach hatten wir noch ein bisschen Freizeit. Wir gingen nach Buchs in einen Gottesdienst. Der Gottesdienst von «Gospel House» war sehr speziell. Er fand in einer umgebauten Industriehalle statt, es spielte eine Band und viele hielten beim singen die Arme nach oben. Nach dem Gottesdienst führte Pfarrer Lukas P. Huber mit dem Prediger Ben Stolz ein Interview.
Am Mittag, als wir unser feines Essen eingenommen hatten, gingen wir auf den Sportplatz. Wir konnten nur eine Zeit Sport treiben, weil man noch T-Shirts, Lippenpomade und Brötli backen konnte. Als wir fertig mit dem Sport waren, gingen alle duschen.
Um 18:00 gab es Abendessen. Dann mussten die Einen abwaschen oder abräumen. Um halb acht:00 ging das Abendprogramm los. Dann gab es wieder Dessert und ein bisschen Freizeit. Danach folgte der gemeinsame Tagesabschluss. Der beinhaltet singen, beten, einen Spruch aufsagen, nochmals singen und dann die Kerzen ausblasen. Es herrschte wieder Nachtruhe.
Montag
Am Montag um 7:30 wurden wir wieder mit Musik geweckt. Wir begannen mit unserem Stille-Zeit-Heft, das wir bekommen hatten. Das ging bis 10:00 und dann gab es einen feinen Znüni. Um 11:00 fuhren wir zu der Rodelstation und wanderten bis zu einem See. Dort assen wir Lunch. Dann mussten wir noch einen kleinen Hügel überqueren und waren schon fast da.
Die Leiter des Konflagers fragten, wer alleine oder zu zweit rodeln will. Herr und Frau Huber gingen mit dem Sessellift hinunter. Die anderen rodelten herunter. Als wir unten waren, wollten alle noch einmal rodeln, aber Herr Huber sagte:„Nein“. Also mussten wir zu unserer Ferienwohnung zurückfahren. Einige fragten, ob Sie beim Dorfladen ausgeladen werden. Danach gingen alle duschen und es folgte der gleiche Ablauf wie am Sonntag. Wir schauten den Film „Gegen jede Regel“. Der Film war sehr spannend.
Dienstag
Am Dienstagmorgen machten wir weiter mit unserem Stille-Zeit-Heft. Es ging um Freundschaft, Liebe und Sex. Am Nachmittag gingen wir abseilen. Wir mussten laufen und noch ein Stück fahren. Wir wurden von Anna Ebi oder Tim Jufer abgeseilt. Das Abseilen war freiwillig. Wir mussten wieder zum Auto zurückwandern. Es war sehr heiss. Wir fuhren mit dem Auto wieder zu unserem Haus. Alle gingen wieder duschen und so weiter.
Um 18.00 klingelte die Glocke, was heisst, dass es Essen gibt. Es gab sehr feine, braune Omeletten. Als Abendprogramm machten wir einen Spieleabend. Zum Dessert gab es Fruchtsalat mit Vanillesauce und Schlagrahm und Gebäck. Dann kam wieder der gemeinsame Abschluss. Es folgte die Nachtruhe.
Mittwoch
Am Mittwochmorgen sah die Welt ganz nebelig aus. Es herrschte Regen mit Gewitter und Nebel. Darum gingen wir nicht wie erst geplant Minigolf spielen. Wir machten wieder die «Stille Zeit» und anschliessend Spiele, weil es immer noch regnete. Am Mittwoch Nachmittag erzählten die Leiter von ihrem Leben und wie sie zu Gott stehen.
Dann gingen wir noch Sport treiben, aber nur für eine kurze Zeit, weil es anfing zu regnen. Am Mittwochabend machten wir ein grosses Quizspiel, vorbereitet von Rahel und Tim Jufer.
Donnerstag
Am Donnerstag hiess es packen, das Haus aufräumen und putzen. Dann fuhren wir an den Bodensee, um die Markthalle von Friedensreich Hundertwasser zu besichtigen; Anna Ebi erzählte etwas von dem Haus. Nachher fuhren wir nach Hause. Es war ein sehr schönes Lager. Das finden alle, eine Lagerteilnehmerin liess ihre Facebook-Freunde wissen: «s konflager isch eifach de hammer gsie ;)»