Diakoniekonvent reiste in die Kartause Ittingen
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Der vollständig versammelte Diakoniekonvent unternahm den diesjährigen Konventsausflug in die Kartause Ittingen in Warth. Durch eine Klosterführerin wurden wir ins Leben der einstigen Kartäuser Mönche eingeweiht.
So wie die Legende berichtet, hat der Gründer Bruno vor fast 1'000 Jahren die Kartause Ittingen ins Leben gerufen. Sein Streben nach einem perfekten und sündefreien Leben, um später die Ewigkeit im Himmel mit Gott zu erleben und nicht den Teufeln in der Hölle zu begegnen, bewogen ihn, ein strenges Leben in Enthaltsamkeit mit straff geregeltem Tagesablauf zu führen. Auslösend war für ihn, die Begegnung mit einem Toten, der dreimal dem Sarg entsteigen wollte, um der Teufelin und dem Teufel, die bereits neben dem Toten waren, zu entfliehen. Diese Szene ist dargestellt in der prachtvoll gestalteten Kirche mit Pastellfarben und wunderschönen Schnitzereien. Die Kartäuser sind ein sehr strenger meist schweigender und häufig betender Orden im Gegensatz zur Sozialdiakonie, wo andere Werte und Fähigkeiten den Tagesinhalt bestimmen. Mit dem Leiter des Zentrums für Spiritualität, Bildung und Gemeindebau „tecum“ in der Kartause Ittingen, Pfr. Thomas Bachofner, besuchten wir zum Abschluss unseres Ausfluges das eindrückliche Labyrinth. Auf der Suche nach unserer Mitte führte uns der Weg auf Umwegen ins Herz des Labyrinths und wieder hinaus. Das gemeinsame Vesper rundete den Nachmittag ab.