Pfarrer Lukas P. Huber ins Amt eingesetzt
Pfarreinsatz: Pfarrer Lukas P. Huber mit Ehefrau Marianne.
Eine grosse Gemeinde versammelte sich am letzten Sonntag, 15. August, zum Einsetzungs- und Begrüssungsgottesdienst in der Kirche Löhningen. Kirchenrat und Pfarrer Matthias Eichrodt setzte Lukas P. Huber in sein Amt ein. Und die neuen Dritt- und Fünftklässler wurden zum beginnenden Unterricht begrüsst. Mit Fürbitte und Segen für alle Kinder und die ganze Schule wurden sie in die kommende Woche entlassen.
Sichtlich erfreut konnte Kirchgemeindepräsident Ruedi Spörndli weit über hundert Besucher zum Einsetzungs- und Begrüssungs-Gottdienst willkommen heissen. Katechetin Sonja Tanner erzählte zuerst – vornehmlich an die Kinder gerichtet – die Geschichte der Kundschafter in Jericho. Anschliessend verliessen die kleinen Kinder die Kirche für ein separates Kinderprogramm.
Pfarrer und Kirchenrat Matthias Eichrodt verglich in seiner Ansprache die Einsetzung eines Pfarrers mit der Installation eines neuen Programms auf einem Computer. Der Computer, das System, entspricht der Kirchgemeinde, das Programm, die Software, entspricht dem Pfarrer. Für eine erfolgreiche Installation und anschliessende gute Funktion ist beides wichtig, das System und die Software, also das Mitgehen der Gemeinde mit dem Pfarrer. Der Pfarrer kann und muss es nicht alleine richten. Matthias Eichroth legte der Gemeinde ausdrücklich ans Herz, zu berücksichtigen, dass Lukas Huber eine 80 %-Stelle innehabe. Das heisse, vier Tage hunterprozentiger Einsatz und drei Tage frei. Nicht zu vergessen, dass er noch eine kantonalkirchliche Aufgabe erfülle. Da sei Lukas Huber mit einer Familie mit vier Kindern wahrlich voll ausgelastet.
Im anschliessenden Einsetzungs- (Installations-) Akt, flankiert von Kirchenstand, Mitarbeitenden und Kirchenrat Jakob Vögeli, legte Lukas P. Huber das Amtgelübde ab. Er erhielt für seine Aufgabe den Segen von Pfarrer Eichrodt und Kirchgemeindepräsident Ruedi Spörndli. Der Gemischte Chor Guntmadingen rundete diesen Teil des Gottesdienstes ab mit dem treffenden Lied «Reicht euch die Hand».
Für die anschliessende Predigt legte Pfarrer Huber den Bibeltext aus Josua 1, 9 zugrunde: «Siehe, ich habe dir geboten, dass du getrost und unverzagt seist. Lass dir nicht grauen und entsetze dich nicht; denn der Herr, dein Gott, ist mit dir in allem, was du tun wirst.» Es bestehe eine Ähnlichkeit zwischen der Situation des Volkes mit Josua zu jener Zeit und uns. Die Kirchgemeinde und Pfarrer Huber hätten eine Geschichte hinter sich. Aber Kirchgemeinde und Pfarrer hätten auch eine Zukunft, und die müssten wir gemeinsam gestalten. Es sei eine grosse Aufgabe, die vor uns stehe. Es sei grossartig, dass wir dabei auf Gott hören könnten. Auf den Gott, der schon Josua die grosse Zusicherung mitgegeben habe im erwähnten Vers 1, 9.
Katechetin Sonja Tanner begrüsste anschliessend die Kinder, die neu in die dritte Klasse kommen und erzählte ihnen, was sie im kirchlichen Drittklassunterricht alles erfahren würden. Mit einem kleinen Geschenk kehrten die Kinder an den Platz zurück.
Der Jugendverantwortliche Daniel Wyss richtete ein Grusswort an die Schüler, welche neu den Fünftklassunterricht besuchen werden. Sie konnten eine Bibel in Empfang nehmen. Er wünsche ihnen, dass sie darin viele Schätze entdecken mögen, gab er ihnen mit auf den Weg.
Nach einem weiteren Lied des Chores kamen die kleineren Kinder zurück. Fürbitte und Segen für alle Kinder und die Schule schlossen diesen Teil ab.
Kirchenrat Jakob Vögeli überbrachte die Grüsse des Kirchenrates und überreichte Lukas Huber ein Büchlein über die Kunst des lachens und lächelns.
Nach dem Segen und Orgel-Ausgangsspiel trafen sich viele noch beim Aperitif im Mesmerhuus.