Familiengottesdienst und Suppenzmittag
Zu Beginn der Fastenzeit lud das Pfarrehepaar Hanna und Christian Stettler am Sonntag zu einem fröhlich besinnlichen Familiengottesdienst und dem Suppenzmittag zu Gunsten von „Brot für Alle“ ein. Für Gross und Klein erzählte Christan Stettler die Geschichte eines Deutschen Arztes, der nach Kairo ausgewandert war.
Dieser Arzt, der von den Einheimischen liebevoll, Dr.Yusuf genannt wurde, erfuhr durch widrige Umstände die Liebe Gottes.
Dr. Yusuf fiel in die Hände von Banditen und wurde in der Wüste, auf dem Weg nach Darfur, ohne Wasser und Essen zurückgelassen und durch die Hilfe von Beduinen gerettet. Nach Jahren zufriedenen Lebens bei den gastfreundlichen Beduinen begegnete er seinem Feind Hassan wieder, der ihn in der Wüste sterben lassen wollte. doch diesmal brauchte Hassan Hilfe, der schwer krank in der Wüste zurück gelassen wurde. Dr.Yusuf rettete ihm nach langen inneren Kämpfen mit der Hilfe Gottes das Leben.
In ihrer Predigt veranschaulichte Hanna Stettler sehr anschaulich die Erfahrung mit der Liebe Gottes. Mit Gedanken zu Hass, Rache und Verzeihen versinnbildlichte Hanna Stettler mit Seilziehen. Auf der einen Seite wehrt sich das Gute, das Gewissen gegen viele schlechte Gedanken auf der anderen Seite. Nur mit Hilfe eines starken Vaters gelingt es zu Verzeihen und die guten Eigenschaften in sich zu stärken.
Passend dazu sang und musizierte die Familie Näf zusammen mit der Gemeinde „Ein Jeder trage die Last des Andern“. Mit einem Afrikanischen Lied und anderen Liedern unterstützte die Familie Näf den Familiengottesdienst musikalisch und machte den letzen Sonntag im Februar zu einem kleinen festlichen Anlass.
Nach dem Gottesdienst traf sich die Gemeinde im Gemeindehaussaal zum Suppenzmittag. Die vielen Besucher liessen sich die feine Gerstensuppe bei einem Glas Wein schmecken und genossen bei Tee oder Kaffee ein Stück der leckeren Kuchen.