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Kunstmappe erschienen
Letzte Woche ist die Dokumentation zum Kunstprojekt "Ein Boot geht über Land" vorgestellt worden. Der Künstler René Eisenegger und der Leiter des Kunstprojekts Pfr. Matthias Gafner zogen Bilanz. Die beteiligten Kirchgemeinden erhielten ihre Dokumentationen. Werner Näf
Die bildende Kunst von René Eisenegger verbindet
sich in der Kunstmappe mit der "bildernden" Kunst des Photographen
Martin Dubach. Wesentlich war die Auseinandersetzung mit den elf verschiedenen
Kirchenräumen. Was ergänzt das Boot? Was bildet die Brücke
zum Raum? Für den Photographen: Wie kommen sowohl Kirchenraum als
auch die Installation des Künstlers zur Geltung? Kirchenraum. "Ich bin fleissiger Kirchgänger. Nicht in die Predigt, aber ich besuche gerne die sakralen Räume." René Eisenegger verweist mit dieser Aussage auf die Kraft des Kirchenraumes. Er und die Pfarrpersonen in den Gemeinden mussten sich des Raumes annehmen, ihn neu anschauen. Laut Pfr. Matthias Gafner, Leiter und Begleiter des Projekts, hat das neue Sehen im Kirchenraum, die neue optische Wirkung zu spirituellen Erfahrungen im Raum geführt.
Kunstmappe mit 11 Farbdrucken der Installation von René
Eisenegger und Texten der Pfarrerinnen und Pfarrer: zum Preis von Fr. 28.00 können Sie die Mappen bestellen bei boot@ref-sh.ch Matthias Gafner Kirchgasse 7 8232 Merishausen Boot geht. Das Boot ist von Mitte August 2002 bis Ende März dieses Jahres vom westlichen Schleitheim bis zum östlichen Stein am Rhein-Burg durchs Land gegangen und hat in elf Schaffhauser Kirchen angelegt. Die Kunst-Installation war Mittelpunkt je eines Gottesdienstes und manchmal verschiedener zusätzlicher Veranstaltungen. Anspruchsvolle Gottesdienste. Für die Gestaltung des Gottesdienstes seien Pfarrerinnen und Pfarrer gefordert gewesen, da mit dem Sehen ein Sinn angesprochen sei, der im Kirchenschiff sonst eher selten angesprochen werde, meinte Matthias Gafner. Irritationen galt es aufzunehmen. Die Gottesdienstvorbereitungen waren aufwändig – wurden aber mit einem guten Besuch belohnt. Kritik wurde, laut Matthias Gafner, keine laut. René Eisenegger meinte, er sei in keiner der elf "Anlegestellen" enttäuscht worden. Photokunst. Der Photograph Manfred Dubach hat die Bilder der Dokumentation digital aufgenommen und dann digital künstlerisch digital nachbearbeitet mit dem Ziel, die Erfahrungen mit dem Boot in der Kirche wiederzugeben. Für die aufwändige Nachproduktion war ein Nachtragskredit notwendig. Für Matthias Gafner ist bemerkenswert, wie die kalt scheinende digitale Technik der Kunst dienen könne.
Übergabe der Kunstmappe an Pfrn. Karin Baumgartner, Steig.
Was ist in den Gemeinden geblieben? Nachfragen in zwei
willkürlich ausgewählten Gemeinden gibt ein unterschiedliches
Bild. In Thayngen entstand die Idee, den für jede Kirche spezifisch
gemachte Teil der Installation zu erworben - was dann aus verschiedenen Gründen nicht Zustande kam. Beringen. Auch Pfr. Joachim Finger in Beringen würde wieder mitmachen. Die Veranstaltung sei für den Moment anregend gewesen, ein paar neue Menschen hätten die Kirche besucht und die liturgisch-theologische Herausforderung sei reizvoll gewesen. Aber geblieben sei, nach seinem Gefühl, nicht viel. "In der Kirche nichts Sichtbares, im Pfarrarchiv das Schriftliche zur Vorbereitung und die drei zugehörigen Predigten, in den Köpfen der Menschen ???" Kunstmappe. In beiden Gemeinden wird die Dokumentation ins Archiv gelegt. Thayngen wird sie voraussichtlich über den Büchertisch in der Kirche verkaufen. Was Beringen mit der Dokumentation mache, sei noch nicht beschlossen, da sie erst gerade eingetroffen sei. publiziert am 29. August 2003 |
Kunstmappe erschienen
René Eisenegger Letzte Woche ist die Dokumentation zum Kunstprojekt "Ein Boot geht über Land" vorgestellt worden. Der Künstler René Eisenegger und der Leiter des Kunstprojekts Pfr. Matthias Gafner zogen Bilanz. Die beteiligten Kirchgemeinden erhielten ihre Dokumentationen.
Die bildende Kunst von René Eisenegger verbindet
sich in der Kunstmappe mit der "bildernden" Kunst des Photographen
Martin Dubach. Wesentlich war die Auseinandersetzung mit den elf verschiedenen
Kirchenräumen. Was ergänzt das Boot? Was bildet die Brücke
zum Raum? Für den Photographen: Wie kommen sowohl Kirchenraum als
auch die Installation des Künstlers zur Geltung?
Zusammen mit den Texten der Pfarrpersonen ist ist eine Kunstmappe entstanden
als Zeugnis und Versuch, die Gedanken und Erlebnisse der Besuche des Bootes
in den Gemeinden festzuhalten. Die Texte der Gemeindepfarrer als Begleitung
der Bilder zeigen Schemen der Boot-Gottesdienste .
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