Andreas Schenk

Der Jugendbeauftragte Andreas Schenk zu seiner Arbeit

Was will er, der "neue" Jugendbeauftragte der Kantonalkirche? ref-sh.ch hat ihn das gefragt und Andreas Schenk hat seine Hoffnungen und Vorstellungen für uns notiert.

Andreas Schenk

Junge Menschen und Kirche – irgendwie besteht da eine Spannung. Ein Gottesdienst, in dem die meisten Besuchenden und Mitwirkenden zwischen 15 und 30 Jahre alt sind – da scheint jemand zu träumen. Jugendliche, die an einem Samstagnachmittag in der Stadt Schaffhausen Friedenszeichen setzen – eine eher ungewohnte Vorstellung. Orte, wo junge Menschen gemeinsam über „Gott und die Welt“ nachdenken und diskutieren, wo sie sich für Lebensbejahung und Lebensfreude einsetzen – es gibt sie. Jugendlichen die Frieden, Versöhnung und Vergebung mit sich selbst, ihren Mitmenschen und Gott leben und erleben – darauf hoffe ich, dafür bete ich. Gott, der alle jungen Menschen (und nicht nur sie) liebt, so wie sie sind, und zu lebenswertem Leben führen will – daran glaube ich.

Hoffnungen..   Träume, Visionen zu haben, gehört zur Aufgabe einer kirchlichen Stelle. Erst recht, wenn es eine Jugendstelle ist. Gemeinsam mit Conny Ühlinger (10%) und der KoKiJu (Kirchenrätliche Kommission für Kinder und Jugend) arbeite ich (Andreas Schenk, 30%) daran und dafür, dass einige dieser Träume und Visionen Schritt für Schritt Wirklichkeit werden. Uns von der Jugendstelle liegen junge Menschen am Herzen, wir möchten sie zum Nachdenken über ihr Leben und ihren Glauben anregen und sie in ihrem Leben ein Stück weit unterstützen.

  • Doch, was will und tut die Jugendstelle dafür konkret?
  • Die Jugendstelle setzt sich für Fragen und Anliegen junger Menschen ein.
  • Die Jugendstelle vernetzt Aktivitäten im Bereich freiwilliger kirchlicher Arbeit mit jungen Menschen auf verschiedenen Ebenen, fördert den Informationsaustausch und pflegt den Kontakt zu Institutionen im Bereich Jugendarbeit.
  • Die Jugendstelle bietet fachliche Beratung, Unterstützung und Weiterbildung für Kirchgemeinden und Gruppen an.
  • Die Jugendstelle organisiert regionale Anlässe und liefert Anregungen und Know how, um Projekte und Ideen zu realisieren.
  • Die Jugendstelle will nicht möglichst viele zukünftige Kirchensteuerzahler bei der Stange halten, sondern das für und mit jungen Menschen tun, was diese nötig haben.

Jugendfreundlich.  Die jugend- und kinderfreundliche Schaffhauser Kirche soll auch von jungen Menschen als Ort wahrgenommen werden können, an welchem die Beziehung zwischen den Menschen und zwischen Mensch und Gott im Zentrum steht, wo es niemandem egal sein kann, wie es dem/der anderen gerade geht. Im liebevollen Mit- und Füreinander kann ein Schimmer von Gottes unbedingter Liebe zu uns Menschen erahnbar werden. Dieses Vorzeichen steht für uns über jeder kirchlichen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.

publiziert am 17. März 2003




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Was will er, der "neue" Jugendbeauftragte der Kantonalkirche? ref-sh.ch hat ihn das gefragt und Andreas Schenk hat seine Hoffnungen und Vorstellungen für uns notiert.

Andreas Schenk

Junge Menschen und Kirche – irgendwie besteht da eine Spannung. Ein Gottesdienst, in dem die meisten Besuchenden und Mitwirkenden zwischen 15 und 30 Jahre alt sind – da scheint jemand zu träumen. Jugendliche, die an einem Samstagnachmittag in der Stadt Schaffhausen Friedenszeichen setzen – eine eher ungewohnte Vorstellung. Orte, wo junge Menschen gemeinsam über „Gott und die Welt“ nachdenken und diskutieren, wo sie sich für Lebensbejahung und Lebensfreude einsetzen – es gibt sie.      » alles     » frühere Frontartikel


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