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Schaffhauser Kirchen sagen JA zur UNO Was aus kirchlicher Sicht für einen UNO-Beitritt spricht - Die drei Landeskirchen im Kanton Schaffhausen zur Eidgenössischen Volksabstimmung vom 3. März 2002 über einen Beitritt der Schweiz zur UNO: Pressemitteilung
Die dem eidgenössischen Souverän unterbreitete Frage, ob die Schweiz den Vereinten Nationen (UNO) beitreten soll, deckt sich mit zentralen Anliegen der christlichen Kirchen. Deshalb haben der Rat des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes (SEK) und die Schweizerische Bischofskonferenz (SBK) die stimmberechtigten Kirchenmitglieder in einer gemeinsamen Veröffentlichung eingeladen, sich ernsthaft mit den Argumenten auseinanderzusetzen, die für einen UNO-Beitritt sprechen, und den persönlich getroffenen politischen Entscheid an der Urne auszudrücken. Die drei Schaffhauser Landeskirchen teilen die Überlegungen von SEK und SBK und verweisen auf folgende vier Punkte, die aus christlicher Sicht für ein Ja zum UNO-Beitritt der Schweiz sprechen:
Die drei Schaffhauser Landeskirchen weisen darauf hin, dass sich die Zielsetzung der Vereinten Nationen, auf der Grundlage gemeinsamer Werte den Frieden, die Gerechtigkeit und die soziale Sicherheit in der Völkergemeinschaft zu fördern und zu sichern, grundsätzlich mit derjenigen der christlichen Kirchen und damit auch der unseren im Kanton Schaffhausen trifft. Christinnen und Christen glauben an den einen Gott. Deshalb engagieren sich die Kirchen für die gesamte Menschheit. Die UNO ist zwar unvollkommen und so gut oder schlecht, wie es die Welt auch ist. Aber die UNO ist die einzige Plattform, wo weltweit gemeinsam an Verbesserungen gearbeitet werden kann, wie es auch die Kirchen tun und als ihre Aufgabe ansehen. Der Kirchenrat der Evang.-ref. Kirche des
Kantons Schaffhausen: Silvia Pfeiffer publiziert am 2. Februar 2002 |