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Schaffhauser Kirchenrat besorgt über Gewalt im Nahen Osten Medienmitteilung des Kirchenrates der Evangelisch-reformierten Kirche des Kantons Schaffhausen Martin Edlin
Der Kirchenrat, die Exekutive der Evangelisch-reformierten Kirche des Kantons Schaffhausen, hat sich an seiner Sitzung vom Dienstag mit der Situation im Nahen Osten beschäftigt und gibt seiner tiefen Besorgnis und seiner Betroffenheit über die Eskalation der Gewalt Ausdruck. Er beschloss, dem von der Schaffhauser Kantonalkirche seit drei Jahren finanziell unterstützten Friedenszentrum der evangelisch-lutherischen Kirche in Bethlehem - ein sich an Palästinenser und Israeli wendendes Institut und Begegnungszentrum - einen Sonderbeitrag von dreitausend Franken zukommen zu lassen. Der Kirchenrat schliesst sich im übrigen der Stellungnahme des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes (SEK) an, dass "nicht nur politische, sondern auch kirchliche Vertreter die Mauer des Schweigens brechen" müssen. So hat sich der Generalsekretär des Lutherischen Weltbundes, Dr. Ishmael Noko, den sofortigen Rückzug der israelischen Armee aus den besetzten Gebieten und die Aufhebung der Belagerung Bethlehems gefordert. Zugleich bezeichnete er die Anschläge palästinensischer Selbstmordattentäter als moralisch untragbar und jenseits jeder Rechtfertigung." Zuvor hatte bereits der Ökumenische Rat der Kirchen im Namen seiner Mitgliedkirchen, zu denen auch der Schweizerische Evangelische Kirchenbund zählt, seine Bestürzung über die "anhaltende Intensivierung grober und systematischer Verletzungen der Menschenrechte" zum Ausdruck gebracht und auf die "ernsthaften Verstösse gegen die Genfer Konvention zum Schutz der Zivilbevölkerung in Kriegszeiten" durch Israel hingewiesen. Der Rat des SEK und der Schaffhauser Kirchenrat teilen die Besorgnis des Schweizerischen Israelitischen Gemeindebundes SIG, der in einer Erklärung "jegliche Form von Fundamentalismus und Gewalt ablehnt und seine Hoffnungen auf friedenswillige Politiker setzt, die gemeinsam den Weg zu einem dauerhaften Frieden und demokratischen Verhältnissen im Nahen Osten finden werden." Die reformierten Kirchen sind überzeugt, dass ein friedliches Zusammenleben der Menschen in Israel und Palästina nur das Ergebnis von Verhandlungen sein kann, nicht von terroristischer Gewalt und militärischen Gegenschlägen. Der Kirchenrat unterstützt die Forderung des SEK-Rates, dass "die Schweiz alle ihr zur Verfügung stehenden Massnahmen ergreift, um die Bereitschaft der Konfliktparteien zu stärken, der Gewalt, der militärischen Besetzung und dem Terror ein Ende zu machen." publiziert am 9. April 2002 |
Schaffhauser Kirchenrat besorgt über Gewalt im Nahen Osten
Medienmitteilung des Kirchenrates der Evangelisch-reformierten Kirche des Kantons Schaffhausen
Martin Edlin
Der Kirchenrat, die Exekutive der Evangelisch-reformierten Kirche des Kantons Schaffhausen, hat sich an seiner Sitzung vom Dienstag mit der Situation im Nahen Osten beschäftigt und gibt seiner tiefen Besorgnis und seiner Betroffenheit über die Eskalation der Gewalt Ausdruck. Er beschloss, dem von der Schaffhauser Kantonalkirche seit drei Jahren finanziell unterstützten Friedenszentrum der evangelisch-lutherischen Kirche in Bethlehem - ein sich an Palästinenser und Israeli wendendes Institut und Begegnungszentrum - einen Sonderbeitrag von dreitausend Franken zukommen zu lassen.
Der Kirchenrat schliesst sich im übrigen der Stellungnahme des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes (SEK) an, dass "nicht nur politische, sondern auch kirchliche Vertreter die Mauer des Schweigens brechen" müssen. So hat sich der Generalsekretär des Lutherischen Weltbundes, Dr. Ishmael Noko, den sofortigen Rückzug der israelischen Armee aus den besetzten Gebieten und die Aufhebung der Belagerung Bethlehems gefordert. » alles » frühere Webreportagen