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Das war der erste Schaffhauser Ökumenische Kirchentag

Er bleibt wohl für alle, die teilnahmen, noch lange unvergessen: der erste Schaffhauser Ökumenische Kirchentag am Bettag-Wochenende vom 15. und 16. September, dem Beitrag der drei Landeskirchen (unter Miteinbezug der Freikirchen der Evangelischen Allianz) zum Schaffhauser Kantonsjubiläum 500 Jahre Zugehörigkeit zur Eidgenossenschaft.

Von Martin Edlin

Programmheft

Zweitausend.   Wohl an die zweitausend Menschen besuchten die zahlreichen Einzelveranstaltungen, die liturgische Nacht im Münster mit den sieben Kurzgottesdiensten und den "Nischen" der Begegnung und der (auch) kulinarischen Gastfreundschaft, die zahlreichen Jugendanlässe und natürlich die grosse Schlusskundgebung mit dem Verlesen der "Erklärung zum Abschluss des Kirchentages" in der vollbesetzten St. Johann-Kirche.
Wir werfen einen Blick auf dieses wohl einmalige Ereignis, das die Gemeinschaft, das Feiern und die Besinnung der Christinnen und Christen in unserem Kanton auf so eindrückliche und ökumenische Art zum Erlebnis machte.

gut besucht.   Die zahlreiche Einzelveranstaltungen am Samstagnachmittag wie Meditationstanz, Bibliodrama, Vortrag und Workshop zur "Erklärung" sowie am Sonntagnachmittag Festkonzert mit dem Steiner Kammerensemble und Lesung des Schriftsteller Al Imfeld waren sehr gut besucht. Dann, in der Nacht auf den Bettag, die gemeinsame liturgische Nacht im Münster mit sieben eindrucksvollen Kurzgottesdiensten der verschiedenen Konfessionen und Denominationen, darunter auch fremdsprachige Schaffhauser Gemeinden (unten: die von der römisch-katholischen Kirche gestaltete Lichtfeier mit Taizé-Liedern).

Bischof.   Christ sein - reine Privatsache? Der St. Galler Bischof Ivo Fürer (hier im Gespräch mit Kirchenratspräsidentin Dr. Silvia Pfeiffer) hielt in der Rathauslaube ein Referat zu diesem Thema; anschliessend wurden die sechs Thesen der "Erklärung zum Abschluss des Kirchentages" diskutiert, die von über 300 Kirchentag-Teilnehmenden unterschrieben wurde.
In der Münstersenke stellten sich ein Dutzend Gruppen und Organisationen an Ständen vor.

Spiel.   Kindern und Jugendlichen bot der Kirchentag ein grosses Programm: Auf dem Münsterplatz vergnügten sich die Kleineren beim "Kirchenspiel"; den Jugendlichen wurden am Sonntag neben einem Time-out-Gottesdienst im St. Johann zehn Workshops und bis in den Abend ein Rolling Magazine mit einem Rockkonzert angeboten.

Kreuzgang.   Die Landeskirchen, Freikirchen und fremdsprachige Gemeinden boten während der liturgischen Nacht im stimmungsvoll beleuchteten Kreuzgang des Klosters Allerheiligen vielgenutzte Begegnungen und kulinarische Köstlichkeiten an.

publiziert am 20. September 2001


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